ISIN: AT0000943352
In einem von der bestehenden Finanzkrise geprägten Marktumfeld präsentiert Constantia Packaging AG weiterhin solide Erträge und Margen. Nach dem Boom im ersten Quartal 2008 sind die Umsatz- und Ergebniszahlen entsprechend dem wirtschaftlichen Umfeld im abgelaufenen Quartal erwartungsgemäß zurückgegangen.
Die Ergebnisse im Detail:
QI/09 in | Veränderung | QI /08 in | 2008 in | |
Umsatz | 432,6 | -19 % | 534,8 | 2.080,8 |
EBITDA | 67,2 | -25 % | 89,7 | 290,0 |
EBITDA - Marge | 15,5% | - | 16,8% | 13,9% |
EBIT | 38,6 | -38 % | 61,8 | 176,8 |
EBIT- Marge | 8,9% | - | 11,6% | 8,5% |
Eigenkapital* | 834,7 | 3 % | - | 811,1 |
Eigenkapitalquote* | 40,4% | - | - | 39,2% |
Nettoverschuldung* | 391,1 | - 15 % | - | 457,6 |
Gearing* | 46,9% | - | - | 56,4% |
Mitarbeiter | 7.978* | - 5 % | 8.427* | 8.241** |
*Stichtag, ** Jahresdurchschnitt
Der Umsatz des Konzerns reduzierte sich im Quartalsvergleich von € 534,8 Mio. im Vorjahreszeitraum um 19% auf € 432,6 Mio. im ersten Quartal 2009. Das EBITDA lag bei € 67,2 Mio. nach € 89,7 Mio. im Vorjahr. Die EBITDA- Marge belief sich auf stabile 15,5% nach 16,8% in der Vergleichsperiode. Das EBIT lag mit € 38,6 Mio. unter dem des Vorjahres von € 61,8 Mio., die EBIT- Marge belief sich auf 8,9 % nach 11,6 %. Das Eigenkapital erhöhte sich auf € 834,7 Mio nach der Begebung eines Profit Participation Bonds in Höhe von € 250 Mio. im Vorjahr, sowie durch striktes Working Capital Management und einer Reduktion der Nettofinanzverbindlichkeiten um € 66,5 Mio.. Damit liegt die Eigenkapitalquote zum Ende März 2009 bei 40,4 %. Die konsequente Mittelrückführung ließ die Nettofinanzverbindlichkeit auf € 391,1 Mio. per Quartalsende 2009 sinken, damit konnte auch der Verschuldungsgrad (Gearing) im Vergleich zum Jahresende 2008 von 56,4% auf 46,9 % zu Ende des ersten Quartals weiter reduziert werden. Der Mitarbeiterstand ging im Stichtagsvergleich um 5 % von 8.427 auf 7.978 per Ende März 2009 zurück.
Um in dem derzeitigen schwierigen Marktumfeld flexibel reagieren zu können, laufen in allen Bereichen des Konzerns kontinuierlich Kostensenkungs- und Produktivitäts-verbesserungsprogramme, Investitionen beschränken sich der Nachfrage entsprechend vorwiegend auf effizienzsteigernde Vorhaben.
Constantia Packaging AG verfügt über ein Portfolio an Unternehmen, (Umsatzverteilung QI/09: AMAG 30%, Duropack 15%, Constantia Flexibles 59%, Konsolidierung -4%), deren Produkte auch in Zeiten eines wirtschaftlichen Abschwunges relativ stabil nachgefragt werden. Das Unternehmen ist unter anderem Zulieferer der Pharma-, Getränke- und Lebensmittelindustrie. Eine Reihe der Produkte sind überwiegend in Konsumgütern des täglichen Bedarfes wiederzufinden und dadurch von Konjunkturzyklen deutlich weniger abhängig als andere Branchen. Von den drei Segmenten ist die AMAG im Aluminium-Geschäft am stärksten vom Abschwung betroffen, die Effekte werden durch eine breite Aufstellung mit Premiumprodukten für verschiedene Branchen abgefedert. Im Segment Wellpappe ist die Duropack mit Geschäften vornehmlich in Zentral- und Osteuropa von Mengen- und Preisrückgängen betroffen, bei stark unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Ländern. Das Segment Flexible Verpackung zeigt sich sehr robust auch in der gegenwärtigen schwierigen Wirtschaftslage vor allem wegen der langjährigen exzellenten Zusammenarbeit und Reputation bei internationalen Schlüsselkunden und dem hohen Qualitätsstandard.
Die Constantia Packaging Gruppe ist mit rund 8.000 Mitarbeitern in 20 Ländern Europas, Asiens und Amerikas tätig.
Kontakt und Rückfragehinweis:
Constantia Packaging AG
Dr. Veronika Zügel, Leitung Kommunikation
Dr. Wolfgang Schwaiger, Leitung Investor Relations
Dr. Hanno M. Bästlein, Vorsitzender des Vorstands
Opernring 17, A-1010 Wien
Tel.: +43 (01) 588 55-0
Fax: +43 (01) 588 55-106
E-Mail: ir(at)constantia-packaging.com
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