CPAG übernimmt 16,55 % AMAG - Anteile von Constantia B.V.

31.07.09

ISIN: AT0000943352

Wien, 31. Juli 2009

Die Constantia Packaging AG (CPAG), Wien hält seit September 2007 73,45 % an der Austria Metall AG (AMAG), Ranshofen. Per Ende Juli kauft die Gruppe weitere 16,55% bzw. 132.370 Stück Aktien Anteile der AMAG von der holländischen CPB.V.. Die AMAG Arbeitnehmer Privatstiftung hält unverändert 10 %, die Constantia Packaging AG damit 90 %, der AMAG Aktien.
Der Erwerb auch dieses Aktien-Paketes an der AMAG war schon seit der
Mehrheitsübernahme im Jahr 2007 geplant und konnte nun abgeschlossen werden. Die AMAG passt als außergewöhnlich innovatives Unternehmen mit hohem Wachstumspotential in attraktiven Premiummärkten hervorragend zum Portfolio der Gruppe. Damit erfüllt sie wesentliche Investitionskriterien der Constantia Packaging AG. Zusätzliche Synergieeffekte u.a. in den Bereichen Kapazitätsauslastung, Beschaffung sowie Forschung und Entwicklung aus der Lieferbeziehung mit der Constantia Flexibles runden die Attraktivität des Investments ab. Schon ohne Berücksichtigung dieser Effekte stellt die Aufstockung an der AMAG aus heutiger Sicht ein nachhaltig profitables Investment dar, welches von Beginn an einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis liefert. Durch diesen Schritt wird gleichzeitig die
Transparenz erhöht und die Führungsstruktur gestrafft.
Da das Unternehmen bereits seit 2007 mehrheitlich zum Konzern gehört und es sich lediglich um eine Aufstockung der AMAG-Anteile handelt, können kostspielige Prüfungen im Vorfeld entfallen; ebenso ist eine Prüfung durch Wettbewerbsbehörden nicht erforderlich.
Der Kaufpreis beträgt EUR 75 Mio. und wurde mittels Wertgutachten einer
Wirtschaftprüfungsgesellschaft ermittelt, basierend auf der sehr guten strategischen Position der AMAG sowie dem derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld.

Zwischenzeitlich wurde auch mit Vertretern des Landes Oberösterreich die Möglichkeit einer Landeshaftung für die Ankauffinanzierung sondiert. In den von den Vertretern der Direktion Finanzen des Landes Oberösterreich pragmatisch und mit größter Professionalität geführten Gesprächen ergab sich, dass schon durch die Vorgaben der EU eine Landeshaftung nicht zu einer optimalen Finanzierungsstruktur geführt hätte. Die Akquisitionsfinanzierung stellt nunmehr ein Bankenkonsortium, bestehend aus Hausbanken der CPAG und der AMAG, zur Verfügung.

Die Constantia Packaging Gruppe ist in den Bereichen „Aluminium“, Wellpappe“ und „Flexible Verpackung“ tätig. Rund 7.600 Mitarbeiter stellen in 20 Ländern Europas, Asiens und Amerikas Rohaluminium, Aluminiumhalbfertigfabrikate sowie Verpackungen aus Aluminium, Kunststoff und Wellpappe, unter anderem für die Nahrungs-, Getränke-, Pharma- Automobil- und Luftfahrt-Industrie her.

Kontakt und Rückfragehinweis:

Constantia Packaging AG

Veronika Zügel
Leitung Kommunikation

Wolfgang Schwaiger
Leitung Investor Relations

Hanno M. Bästlein
Vorsitzender des Vorstands

Opernring 17, A-1010 Wien
Tel.: +43 (01) 588 55-0
Fax: +43 (01) 588 55-106
E-mail: ir(at)constantia-packaging.com
Website: www.constantia-packaging.com

Geschäftsbericht 2009

Geschäftsbericht 2009

Interview mit Dr. Hanno M. Bästlein zum Halbjahresbericht


16. ordentliche Hauptversammlung

ACHTUNG: Der Termin der ordentlichen Hauptversammlung 2010 wurde auf den 24. August 2010 verschoben.

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